Newsletter Juli 2012

Unser Buchtipp: Landolf Scherzer: Madame Zhou und der Fahrradfriseur.

nl-18-cover-fahrradfriseur-0712.jpgLandolf Scherzer ist immer unterwegs. In den 90er Jahren war er an der alten deutsch-deutschen Grenze auf Spurensuche. Anschließend ging er zu Fuß durch Europas Osten. Und nun hat er das noch fernere China erkundet – mit durchaus verblüffenden Erkenntnissen nicht nur für sich, sondern auch für seine Leser. „Mit deutscher Ungeduld kommst du in China nicht weit!“, wird Landolf Scherzer zu Beginn seines Aufenthalts gewarnt. Also übt er sich im Straßenverkehr ebenso in Gelassenheit wie beim Tempelbesuch. Aber er sieht umso genauer hin, wer und was ihm begegnen. Und er stellt jedem vier Fragen, ob taoistischer Priester, Koch, Heiler oder Gefängniswärterin: Was ist für Sie ein guter Tag? Was ein schlechter? Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft? Was für die Zukunft Ihres Landes? Der Fremde kann alles fragen, wird aber nicht alles erfahren und noch weniger begreifen, sagt man ihm. Scherzer jedoch gelingt es, dem fernen Land mit einer höchst originellen Reportage erstaunlich nahe zukommen. „Madame Zhou und der Fahrradfriseur“ ist das Ergebnis einer mit allen Sinnen erfahrenen Reise in ein Land, dessen Menschen, Sitten und Gebräuche sich auch während eines mehrwöchigen Aufenthalts nur annähernd erschließen.
Der Autor: Landolf Scherzer, geb. 1941 in Dresden, lebt als freier Schriftsteller in Thüringen und wurde vor allem durch Langzeitreportagen wie „Der Erste“ und „Der Zweite“ bekannt.

Presse: „Aus all den Kurzporträts entsteht ein facettenreiches Bild vom oft verwirrenden und widersprüchlichen chinesischen Alltag.“ DeutschlandRadio.
„Madame Zhou und der Fahrradfriseur – Auf den Spuren des chinesischen Wunders< ist eine originelle Reportage, die den Besonderheiten Chinas sehr nahe kommt.“ Thüringer Allgemeine



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